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Die Kirchen

Katholische Kirchen im Osnabrücker Raum:

  • Dom St. Petrus: Osnabrück-Innenstadt
  • Herz-Jesu-Kirche: Osnabrück-Innenstadt
  • St. Barbara: Osnabrück-Westerberg
  • Gertrudenkirche: Osnabrück-Sonnenhügel
  • Liebfrauenkirche: Osnabrück-Eversburg
  • Burgkapelle Maria Trost: Osnabrück-Eversburg
  • Kapelle Gut Leye: Osnabrück-Atter
  • St. Matthias: Osnabrück-Pye
  • Christus-König-Kirche: Osnabrück-Haste
  • St. Franzkisus: Osnabrück-Dodesheide
  • Heilig-Geist-Kirche: Osnabrück-Sonnenhügel
  • St. Elisabeth: Osnabrück-Weststadt
  • St. Josef: Hasbergen
  • St. Wiho: Osnabrück-Hellern
  • Heilig-Kreuz-Kirche: Osnabrück-Schinkel
  • St. Maria Rosenkranz: Osnabrück-Schinkel-Ost
  • St. Bonifatius: Osnabrück-Widukindland, Schinkel
  • St. Johann: Osnabrück-Innenstadt
  • St. Pius: Osnabrück-Kalkhügel
  • Maria Königin des Friedens: Osnabrück-Sutthausen
  • St. Joseph: Osnabrück-Schölerberg
  • St. Ansgar: Osnabrück-Nahne
  • Heilige Familie: Osnabrück-Schölerberg
  • Maria-Hilfe der Christen: Osnabrück-Lüstringen
  • St. Antonius: Osnabrück-Voxtrup

Evangelische Kirchen im Osnabrücker Raum:

  • Andreaskirche: Wallenhorst-Hollage
  • Bonnuskirche: Osnabrück-Weststadt
  • Jakobuskirche: Osnabrück-Schinkel-Ost
  • Markuskirche: Osnabrück-Westerberg
  • Martinskirche: Osnabrück-Hellern
  • Matthäuskirche: Osnabrück-Sonnenhügel
  • Paul-Gerhardt-Kirche: Osnabrück-Haste
  • Pauluskirche: Osnabrück-Schinkel
  • St. Katharinen: Osnabrück-Innenstadt
  • St. Marien: Osnabrück-Innenstadt
  • St. Michaelis: Osnabrück-Eversburg
  • Stephanuskirche: Osnabrück-Atter
  • Lukaskirche: Osnabrück-Schölerberg
  • Lutherkirche: Osnabrück-Schölerberg
  • Margaretenkirche: Osnabrück-Voxtrup
  • Melanchthonkirche: Osnabrück-Kalkhügel
  • Thomaskirche: Osnabrück-Dodesheide
  • Timotheuskirche: Osnabrück-Widukindland

Im Mittelalter gab es in Osnabrück vier Stadtkirchen: die Johanniskirche, den Dom, die Marienkirche und die Katharinenkirche.

Johanniskirche

Matricula

Kirchenbücher online einsehbar:

Osnabrück St. Johann – Neustadt

Diözesanarchiv:

Öffnungszeiten für Familienforscher:
mittwochs von 8 bis 12.30 Uhr und 13:30 bis 18 Uhr und auf Anfrage

Große Domsfreiheit 10, 49074 Osnabrück 
Telefon: 0541/318-415

Webseite

Früher gehörten zum Kirchspiel Harderberg, Holzhausen, Malbergen, Nahne und Voxtrup-Hickingen-Düstrup.

Heimatjahrbuch Osnabrück Stadt und Land

1976: Geheimnisvolle Spuren alten Aberglaubens. Rätselhafte Schleifrillen im Domportikus und im Kreuzgang von St. Johann. Von Johannes Lorenz (S. 67)

2000: Die St.-Johannis-Kirche in Osnabrück (Dr. Reinhard Karrenbrock), S. 41

Die St.-Johann-Kirche ist neben dem Dom, St. Marien und St. Katharinen eine der vier mittelalterlichen Innenstadtkirchen in Osnabrück und gilt als eine der frühesten großen gotischen Hallenkirchen Deutschlands. Das ehemalige Stift Sankt Johann wurde im Jahre 1011 von Bischof Dietmar gegründet. Um das Stift und seine Lateinschule herum entwickelte sich die Neustadt, die bis 1306 getrennt von der Altstadt verwaltet wurde. 1256 legte Bischof Bruno den Grundstein für den Neubau der zweiten Stifts- und Pfarrkirche. Diese steht heute noch und ist ein frühgotisches Bauwerk, dessen hoher lichter Innenraum beeindruckt. Die Osnabrücker Patrizierfamilie von Bar stiftete Anfang des 14. Jahrhunderts die Andachtskapelle, die auch Kreuzkapelle genannt wird.

Aus dem Osnabrücker Adressbuch von 1868:

Literatur:

Dehio, Georg; Weiß, Gerd: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bremen, Niedersachsen, München 1992.

Karrenbrock, Reinhard: Evert van Roden: der Meister des Hochaltars der Osnabrücker Johanniskirche. Ein Beitrag zur westfälischen Skulptur der Spätgotik, Osnabrück 1992; aus der Schriftenreihe: Osnabrücker Geschichtsquellen und Forschungen. Verein für Geschichte und Landeskunde, Bd. 31.

Poppe, Hermann: Die Baugeschichte der Johanniskirche in Osnabrück. Ein Beitrag zur Erforschung mittelalterlicher Baukunst im niedersächsisch-westfälischen Raum, Osnabrück 1936.

Poppe, Roswitha; Klimek, Lothar: Osnabrück, München und Berlin 1972; S. 33–37; aus der Schriftenreihe: Deutsche Lande, deutsche Kunst. Deutscher Kunstverlag

Poppe, Roswitha: Die mittelalterlichen Kirchen Osnabrücks, in: Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern 43, Mainz 1979, S. 44–98.

Dr. Poppe-Marquard, Hermann: Sankt Johann in Osnabrück mit seinen Kunstschätzen, Osnabrück 1983. Herausgegeben von der Katholischen Kirchengemeinde St. Johann.

Dr. Poppe-Marquardt, Hermann: Osnabrücker Kirchenchronik: Baugeschichte und Kunstwerke aller Osnabrücker Kirchen der großen Konfessionen, Osnabrück, 1990. Meinders & Elstermann

Kirchenbücher:

  • Taufen ab 1628
  • Heiraten ab 1628 (Lücke 1694 – 1704)
  • Sterbefälle ab 1651 (Lücke 1694 – 1704)

Bergkirche

Die Bergkirche ist der erste reformierte Kirchenneubau in Osnabrück. Architekt war 1892/93 der damals berühmte Berliner Regierungsbaumeister Otto March. Er brach mit dem in der reformierten Kirche streng beachteten Bilderverbot und malte das Innere mit Blumenmustern, Schriftzügen und den Symbolen der vier Evangelisten aus.

Heimatjahrbuch Osnabrück Stadt und Land

1993: 100 Jahre Bau der evangelisch-reformierten Bergkirche Osnabrück (Monika Kramer), S. 193

Marienkirche

Marienturmbesteigung:

Sonntags 11:30 – 13:00 Uhr

(2,- Euro Eintritt)

Die evangelisch-lutherische Marienkirche ist eine von den vier mittelalterlichen Kirchen Osnabrück.

Die erste urkundliche Erwähnung der Marienkirche als Kirche „Unserer Lieben Frau“ fand im Jahr 1177 statt. Später wurde sie zunächst Marktkirche genannt. Im 1324 wurde die neue dreischiffige Hallenkirche geweiht. Im Februar 1543 hielt Hermann Bonnus den ersten reformierten Gottesdienst.

Aus dem Osnabrücker Adressbuch von 1868:

Literatur:

Abeken, W., Die Marienkirche zu Osnabrück, Osnabrück 1842

Dr. Jacob Regula: Die St. Marienkirche zu Osnabrück. Ein Gedenkblatt für die gemeinde, Osnabrück, 1903

Heinrich Siebern, Erich Fink: Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, IV Reg. Bez. Osnabrück. Hannover, 1907 (S. 117-1554)

St. Marien zu Osnabrück. Ein kleiner Kunstführer.

Osnabrücker Mitteilungen:

Regula, Die Grabsteine in der St. Marienkirche, Nr. 30, 1905, S. 218

Regula, Der Altar in der St. Marienkirche in Osnabrück, Nr. 32, 1907, S. 319

Wilhelm Jänecke, Die Neudeckung des Turms der Marienkirche in Osnabrück und dabei an der Wetterfahne entdeckte Inschriften, Nr. 37, 1912, S. 307

F. Knoke, Inschriftliche Mitteilungen aus der Spitze des Marien-Kirchturms zu Osnabrück, Nr. 37, 1912, S. 312

Roswitha Poppe, Die ältere Baugeschichte der Marienkirche zu Osnabrück. Forschungen der Denkmalpflege im Zuge des Wiederaufbaues, Nr. 65, 1952, S. 75

Roswitha Poppe: Die Vorgängerbauten der heutigen Marienkirche des 13. Jahrhunderts. Ergebnisse der Notgrabungen 1949, 1985. Nr. 92, 1987

Gerd Steinwascher, Zwei Inventarien der Sakristei der Marienkirche zu Osnabrück aus dem 16. Jahrhundert, Nr. 98, 1993, S. 205

Kirchenbücher:

  • Taufen ab 1691 (Lücke 1853-1874)
  • Trauungen ab 1685 (Lücke 1864-1870)
  • Beerdigungen ab 1801

Ev.-luth. Kirchenbuchamt Osnabrück
Eversburger Str. 32
49090 Osnabrück
Anmeldung erforderlich:
Linda Klingspohn
T: 0541 / 94049-435
Das Kirchenbuchamt ist Di u. Do von 8:30 Uhr bis 13:30 Uhr geöffnet.

Siehe auch: Garbe, Fritz, Die Kirchenbücher der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers. Hannover 1960

Dom St. Petrus

Matricula

Kirchenbücher online einsehbar:

Osnabrück Dom St. Petrus

Diözesanmuseum:

Domhof 12, 49074 Osnabrück
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr.

Webseite

Die Kleine Kirche am Dom

In: Heimatjahrbuch Osnabrücker Land

Karrenbrock, Reinhard, Eine Josephsfigur des Bildhauers Johann Heinrich König (1705-1784) im Osnabrücker Dom, in: Osnabrücker Land, 1995, Heimat-Jahrbuch, Bd.22, S.263-272

Der römisch-katholische Dom St. Peter (auch Dom St. Petrus) in Osnabrück ist die Kathedrale des Bistums Osnabrück. Der Dom ist ein spätromanisches Bauwerk und prägt seit seiner Entstehung die Silhouette der Stadt.

Im Jahr 785 – also 15 Jahre nach Bistumsgründung durch Karl den Großen – entstand die erste Kirche. Normannen zerstörten sie 100 Jahre später. Die heutige Gestalt der Kirche entwickelte sich erst allmählich nach einem Brand um 1100.
Die ältesten Bauteile sind der romanische Vierungsturm, die Nordfront und die romanisch-gotische Westfassade. Die ältesten Ausstattungsstücke sind das Taufbecken von 1220 und das Triumphkreuz von 1230.

Aus dem Osnabrücker Adressbuch von 1868:

Literatur:

Heinrich Feldwisch-Dentrup und Andreas Jung: Osnabrück – Dom und Domschatz (Die Blauen Bücher). Königstein im Taunus 1980

Hans Thümmler: Der Dom zu Osnabrück (Deutsche Lande – Deutsche Kunst). München/Berlin 1954

Stephan Lütke Glanemann: Der Osnabrücker Dom. Die Bau- und Restaurierungsgeschichte seit 1748. Lit-Verlag, Münster, 1996

Baldus, Josef, Ältere Nachrichten betr. die Kreuzkapelle des Osnabrücker Domes, in: Heimat­blatt, Beilage der Osnabrücker Volkszeitung, Nr.lO, 6. Nov. 1932

Berning, Wilhelm, Das Bistum Osnabrück vor Einführung der Reformation (1543), Osnabrück 1940

Borchers, Walter, Kirchliche Kunst des Mittelalters aus dem Fürstbistum Osnabrück, Städt. Museum Osnabrück, Ausstellungskatalog 1950

Breuer, Hans-Hermann, Das Osnabrücker Triumphkreuz, Das Triumphkreuz im Dom zu Osna­brück, Osnabrücker Geschichtsquellen und Forschungen, hrsg. v. Verein für Geschichte und Landeskunde in Osnabrück, Bd. IX, Osnabrück 1967

Campe, H., Der Dom zu Osnabrück in Westphalen, in: Die mittelalterlichen Baudenkmäler Nie­dersachsens , hrsg. v. Architekten-und Ingenieur-Verein zu Hannover, H .14, Bd. 3, Hannover 1869, S.15 -20

Deutgen, Rudolf, Jubelgeschichte des Bistums Osnabrück zum tausendjährigen Bestehen, 1772 Dolfen, Christian, Der Altar des Domdechanten Lambert von Snetlage im Osnabrücker Dom, in: Neue Tagespost 16, Nr.36, (Osnabrück 2.2.1961)

Dolfen, Christian, Die Bischofsgruft des Osnabrücker Domes 1475 und 1960, in: Silvester 1960

Dolfen, Christian, Das perspektivische Gitterwerk von 1664 im Dom zu Osnabrück, in: Beiträge zur Geschichte und Kulturgeschichte des Bistums Osnabrück, Osnabrück 1939, Seite 1 -13

Dolfen, Christian, Osnabrück, Kleiner Domführer , Ankum, o. J.

Dolfen, Christian, Das Taufbecken des Domes zu Osnabrück, in: OM 1964, Bd. 72, S.25 -37

Dolfen, Christian, Das Vesperbild des Domes zu Osnabrück, in: Jahresbericht das Diözesanmuseums Osnabrück, Sonderdruck 1930/31

Feldwisch-Drentrup, Heinrich Jung, Andreas, Dom und Domschatz in Osnabrück, 1980
Fritz, Rolf, Das Ölbergbild im Dome zu Osnabrück, in: Westfalen 21, 1936, S. 72 -76
 
Karrenbrock, Reinhard, Ein spätgotischer Sandsteinengel des Schnütgen-Museums, Zum Sakra mentshaus des Osnabrücker Domes und seiner figürlichen Ausstattung, in: Kölner Museums­ Bulletin 3/1994, S.24-34

Kaufmann, Walter, Beiträge zu einer Orgeltopographie Nordwestdeutschlands in der Renaissance­ und Barockzeit besonderer Berücksichtigung des Osnabrücker Landes, in: OM, 67, 1957, S. 175ff

Rabe, Hanns-Gerd, Osnabrücker Kunst und Künstler 1900 -1970, in: OM, 81, 1974, S. 1 -127 Rohling, Ludwig, Die ältere Baugeschichte des Domes zu Osnabrück, Emsdetten 1937

Rhotert, Johannes, Die Kreuzkapellenstiftung im Dome zu Osnabrück, in: Das Heilige Land, Heft 2, 1918

Rhotert, Johannes, Ein Rundgang durch den Dom zu Osnabrück, in: Hauskalender auf das Jahr 1925 für das Bistum Osnabrück und das Großherzog turn Oldenburg, Osnabrück 1925

Schriever, Ludwig, Der Dom zu Osnabrück und seine Kunstschätze, Osnabrück 1901

Thümmler, Hans, Der Dom zu Osnabrück, Osnabrück 1954

von Walde, Fritz, Der Dom zu Osnabrück, in: Vaterländische Geschichten und Denkwürdig­ keiten der Vorzeit der Lande Braunschweig und Hannover, 3. Bd. Hannover, Hansestädte etc. hrsg. v. Wilhelm Görges, Braunschweig 1881, S. 152 -159

Witte, Fritz, Der Domschatz zu Osnabrück, Berlin 1925

Witte, Fritz, Kunsthistorische Notizen aus den Ausgaben-und Einnahmeregistern der Domfabrik zu Osnabrück 1415 -1550, in: Zeitschrift für christliche Kunst, 24. Jg. 12. Heft, S. 378 -384

Osnabrücker Mitteilungen:

Henry, Robert, Der Dom zu Osnabrück, in: Das Münster, 1958, Jg. 11, S~ 221 -232 Hüdepohl, C., Leben des Bruder Reyner, in: OM, 1, 1848, S. 288 -297

Goebel, Heinrich, Ein Wandteppich im Dome zu Osnabrück, in: OM, 64, 1950, S. 98 -102 Goldene und silberne Kunstwerke bis zum Jahre 1633 im Dome zu Osnabrück, in: OM, 7, 1864, S. 288 -296

Berlage, Franz Karl, Mitteilungen über die kirchlichen Altertümer Osnabrücks, III Der Dom, in: OM, 1878, Bd. 11, S. 278 -363

Berlage, Franz Karl, Osnabrück im Jahre 1646, Nach dem Berichte des Abbe Joly, Canonikus in Paris, in: OM, 11, 1878, S. 269ff

Bergmann, Der Dom zu Osnabrück, in: OM, 15, 1890, S. 401 -408

Veltmann, Hermann, Handschriftliche Aufzeichnungen über einige alte, jetzt verschwundene Uhrwerke der Stadt Osnabrück, insbesondere über die vormalige astronomische Uhr im Dome daselbst, in: OM, 15, 1890, S. 232ff

Kirchhoff, Johann, Die Organisation des Osnabrücker Kirchenvermögens in der Zeit vom 12 -14. Jahrhundert, in: OM, 34, 1909, S. 44 -114

Krusch, B.; Buchbesprechung H. Moretus, S.J., Les reliques de la Cathedrale d’Osnabruck en 1343, (Analecta Bollandiana XXVIII. S. 281 -298, Brüssel 1909), in: OM, 34, 1909, S. 426f

Beckschäfer, Bernhard, Geschichte des Dominikanerklosters zum hl.Kreuz in Osnabrück, in: OM, 37, 1912, S.

Rhotert, Johannes, Die ehemaligen Stiftskurien in der Stadt Osnabrück nach dem Bestande vom Jahre 1802, in: OM, 38, 1913, S. 48 -83

Rhotert, Johannes, Die älteste erhaltene Strukturrechnung des Domes von 1415, in: OM, 39, 1916, S. 303 -316

Bindel, D., Geistliche Polizei-Ordnung des Fürstentums Osnabrück vom Jahre 1662, in: OM, 46, 1924, S. 49ff

Beckschäfer, Evangelische Domherren im Osnabrücker Domkapitel, Nr. 52, 1930, S. 177

Krüger, Hilde, Die Stadt Osnabrück zur Zeit der Schwedenherrschaft 1633 -1643, in: OM, 56, 1936, S. 1 -107

della Valle, Hennann, Ein Osnabrücker Palästina-Pilgerbericht aus dem Jahre 1420, in: OM, 59, 1939, S. 99 -115

Berning, WilheIm, Die RELATIO STATUS des Osnabrücker Bischofs Franz Wilhelm von Warten berg aus dem Jahre 1641, in: OM, 60, 1940, S. 133 -152

Bösken, Edmund, Melchior Bernhard Veltmann und die Begründung der öffentlichen Musikpflege in Osnabrück, in: OM, 62, 1947, S. 167 -211

Poppe, Roswitha, Denkmalpflege im Regierungsbezirk Osnabrück während und nach dem Krieg, in: OM, 1947, Bd. 62, S. 221 -232

Crusius, Eberhard, Die Land-und Justizkanzlei in Osnabrück, in: OM, 65, 1951, S. 1 -74

Crusius, Eberhard, Ein Chorpult des Louis XVI aus dem Dom, Beiträge zur Geschichte der Osnabrücker Möbeltischler des 18. Jahrhunderts, in: OM, 66, 1954, S. 166 -180

Borchers, Walter, Zum Schaffen Johann Conrad Schlauns und seines Künstlerstabes im Osna­ brücker Raum, in: OM, 68, 1959, S. 133 -220

Christian Dolfen, Das Taufbecken des Domes zu Osnabrück, Nr. 72, 1964, S. 25

Niehues, Laurenz, Gregorius-Altar und -Kapelle sowie Beneficium Requini und Vicaria Custodis des Domes zu Osnabrück, in: OM, 1964, Bd. 72, S. 46 -50

Dolfen, Christian, Zur Datierung der Osnabrücker Reliquienschreine, in: OM, 1964, Bd. 72, Seite 38 -45

Borchers, Walter, Von der alten Ausstattung der Dominikanerkirche in Osnabrück, in: OM, Bd.80, 1973, S.l92 -201

Däuper, Margret, Untersuchungen zum Kerssenbrock-Epitaph im zu Osnabrück, in: OM, 88, 1982, S. 157 -187

Poppe, Roswitha, Neuere Forschungen über den mittelalterlichen Sakralbau in Osnabrück, in: OM, 92, 1987, S. 67 -104

J. Niebaum, Studien zum Osnabrücker Domkreuzgang, Nr. 100, 1995, S. 267

Diözesanarchiv:

Öffnungszeiten für Familienforscher:
mittwochs von 8 bis 12.30 Uhr und 13:30 bis 18 Uhr und auf Anfrage

Große Domsfreiheit 10, 49074 Osnabrück 
Telefon: 0541/318-415

Webseite

Katholische Kirchenbücher einsehbar:

im Diözesanarchiv in Osnabrück

  • Taufregister ab 1653
  • Heiratsregister ab 1654 (Lücke 1676 – 1695)
  • Sterberegister ab 1654 (Lücke 1680 – 1695)

Zeichnung von Hans Hasekamp um 1850

Heimatjahrbuch Osnabrück Stadt und Land

1976: Geheimnisvolle Spuren alten Aberglaubens. Rätselhafte Schleifrillen im Domportikus und im Kreuzgang von St. Johann. Von Johannes Lorenz (S. 67)

Rückansicht des Domes

St. Katharinen

In: Heimatjahrbuch Osnabrücker Land

1996: Der Zentralbau unter der Osnabrücker Katharinenkirche (Gerd-Ulrich Piesch), S. 91

1987: Die Altäre von St. Katharinen zu Osnabrück nach dem Dreißigjährigen Kriege (Dr. Heinrich Koch), S. 221

1985: Der Turm von St. Katharinen zu Osnabrück (Dr. Heinrich Koch), S. 197

Die evangelisch-lutherische Kirche St. Katharinen ist eine spätgotische Hallenkirche in der Osnabrücker Altstadt.

1248: erstmalige Erwähnung als jüngste der vier mittelalterlichen Pfarrkirchen.

In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstand vor den Mauern der Osnabrücker Binnenburg im Bereich der Stadthöfe des Adels eine kleine Kirche, die anfangs noch zum Kirchspiel des Domes gehörte und 1248 erstmals namentlich als „St. Katharinen“ erwähnt wird. Als Verwendungszweck können Sie am besten die Artikelnummer oder den Titel des Artikels und den Namen des Käufers eingeben.06 die Altstadt und die Neustadt zusammengelegt wurden, wurde St. Katharinen zu einem eigenständigen Kirchspiel. Der heutige Bau wurde ab etwa 1300 mit mehreren Unterbrechungen errichtet und um 1500 weitgehend vollendet. 1543 wurde in St. Katharinen die Reformation eingeführt.

Aus dem Osnabrücker Adressbuch von 1868:

Literatur:

Karsten Igel: Die Heilige Katharina, das Rad, die Bürger und der Bischof. Das Osnabrücker Stadtsiegel und die Katharinenkirche – auch in Osnabrück war Jerusalem. In: Osnabrücker Mitteilungen, 2006, 111, S. 27–60.

Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Niedersachsen

Dühne: Geschichte der Kirchen und Reformation im Fürstbistum Osnabrück.

Koch: Der kleine Kunstführer, St. Katharinen in Osnabrück.

Weichsler, Hans: Handbuch des Sprengels Osnabrück (Handbuch der ev. luth. Pfarrgemeinden). Osnabrück, 1996.

Osnabrücker Mitteilungen:

Hermann Veltman, Regesten und Notizen zur Geschichte der Catharinenkirche in Osnabrück, Nr. 14, 1889, S. 136

Walter Kaufmann, Die St.-Marien- und die St.-Katharinen-Kirche zu Osnabrück während des Dreißigjährigen Krieges und der Friedensverhandlungen, Nr. 63, 1948, S. 74


Kirchenbücher:

  • Taufen ab 1678
  • Trauungen ab 1687
  • Beerdigungen ab 1801

Ev.-luth. Kirchenbuchamt Osnabrück
Eversburger Str. 32
49090 Osnabrück
Anmeldung erforderlich:
Linda Klingspohn
T: 0541 / 94049-435
Das Kirchenbuchamt ist Di u. Do von 8:30 Uhr bis 13:30 Uhr geöffnet.

Siehe auch: Garbe, Fritz, Die Kirchenbücher der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers. Hannover 1960

Lutherkirche

Die Lutherkirche ist eine evangelisch-lutherische Kirche in der Neustadt von Osnabrück (Niedersachsen). Sie wurde von 1907 bis 1909 von dem Architekten Karl Börgemann in Anlehnung an das Wiesbadener Programm im Rundbogenstil erbaut.

Mit dem Bau wurde am 23. September 1907 begonnen; am 14. November 1909 wurde die Kirche als Tochtergemeinde von St. Katharinen eingeweiht. Erster Pastor der Lutherkirche war Hugo Blitz.
Ihre Unabhängigkeit erhielt die Gemeinde der Lutherkirche im Jahr 1927.

Literatur:

Günter Hindersmann: Der Jugendstil in Osnabrück. In: Heimat-Jahrbuch für das Osnabrücker Land. Meinders & Elstermann, Osnabrück 2002, ZDB-ID 1226420-9.

Ingeborg Hagedorn: Lutherkirche Osnabrück. (= Kleine Kunstführer, Nr. 2118.) Schnell & Steiner, Regensburg 1994.

Poppe-Marquard: Osnabrücker Kirchenchronik.

(Bild: BangertNo, Wikipedia)

Herz-Jesu-Kirche

Matricula

Kirchenbücher online einsehbar:

Osnabrück Herz Jesu – Innenstadt

Die Herz-Jesu-Kirche heute (Bild: OS Meyer, Wikipedia)

Die Herz-Jesu-Kirche war die erste römisch-katholische Kirche, die in Osnabrück nach der Reformation gebaut wurde.
1898 entwarf der Architekt Alex Behnes die Pläne für die dreischiffige neugotische Kirche. Errichtet wurde sie aus Ibbenbürener Sandstein, der mit Pferdefuhrwerken nach Osnabrück geschafft wurde. Der Rohbau war im Dezember 1899 vollendet, die Türme folgten etwas später. Am 13. März 1902 wurde die Kirche gesegnet und seither für Gottesdienste genutzt.

Kunsthistorisch wertvollstes Ausstattungsstück ist eine spätgotische Kreuzigungsgruppe aus dem 16. Jahrhundert des Bildhauers Evert van Roden aus Münster.

Literatur:

Neue Domgemeinde St. Petrus (Hrsg.): 100 Jahre Herz-Jesu-Kirche Osnabrück. Sonderausgabe eines Teils einer Festschrift zur Geschichte der Herz-Jesu-Kirche anlässlich des 97. Deutschen Katholikentags Mai 2008. Osnabrück 2008

Die Herz-Jesu-Kirche auf einer Postkarte kurz nach der Fertigstellung, noch bevor die Türme fertiggestellt waren.