{"id":487,"date":"2023-02-26T19:16:55","date_gmt":"2023-02-26T18:16:55","guid":{"rendered":"https:\/\/familienforschung-tecklenburger-land.de\/?page_id=487"},"modified":"2023-05-06T09:06:54","modified_gmt":"2023-05-06T08:06:54","slug":"muensterland","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/familienforschung-tecklenburger-land.de\/?page_id=487","title":{"rendered":"M\u00fcnsterland"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\">\n<p class=\"has-small-font-size\"><strong>Wir werden nach und nach diese Rubrik f\u00fcllen, und es werden Orte aus dem M\u00fcnsterland hinzukommen. Auch hier werden wir &#8211; wie im Tecklenburger Land &#8211; Seiten \u00fcber die Orte mit Zufallsfunden, genealogischen Quellen und weiteren interessanten Informationen zeigen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literatur<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Hans-Peter Boer, Andreas Lechthape: Burgen und Schl\u00f6sser im M\u00fcnsterland. 1. Auflage, Aschendorff Verlag, M\u00fcnster 2009, ISBN 978-3-402-12766-7.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Bezirksregierung M\u00fcnster: Gebietsentwicklungsplan (Regionalplan) Regierungsbezirk M\u00fcnster \u2013 Teilabschnitt M\u00fcnsterland. aufgestellt durch den Bezirksplanungsrat des Regierungsbezirks M\u00fcnster (Stand: 6. Dezember 1999), Der Regierungspr\u00e4sident, M\u00fcnster 1999; PDF-Datei<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Christoph Ellermann, Norbert Hensel und Thorsten Scheer Hrsg.: Architekturf\u00fchrer M\u00fcnster, M\u00fcnsterland seit 1980. Verlag der Buchhandlung Walther K\u00f6nig, K\u00f6ln 2005, ISBN 3-88375-916-3, 280 Seiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Ulrich Elsbroek: Quersch\u00e4del, Regenl\u00f6cher, Schlodderkappes \u2013 wie das M\u00fcnsterland wirklich ist, M\u00fcnster: Oktober Verlag 2010, ISBN 978-3-941895-05-8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Franz M\u00fchlen: M\u00fcnsterland (Westf\u00e4lische Kunst). 2. Auflage. M\u00fcnchen\/Berlin 1972.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Burkhard Spinnen: Das M\u00fcnsterland (ein Essay), in: Thomas Steinfeld (Hrsg.): Deutsche Landschaften. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-10-070404-5.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Heimatjahrbuch Osnabr\u00fcck Stadt und Land:<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">1990: &#8222;Wat guottiegen die K\u00fchlde is&#8220; (Adam und Eva) &#8211; Eugen Kotte, S. 114<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beitr\u00e4ge in: Unser Kreis \u2013 Jahrbuch f\u00fcr den Kreis Steinfurt.<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">2006: Ein preu\u00dfischer Bericht von 1803 \u00fcber Handel und Gewerbe im M\u00fcnsterland (Stefan Sehr\u00f6der), S. 27<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Geschichte des Hochstifts M\u00fcnster<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Das Hochstift M\u00fcnster, synonym mit F\u00fcrstbistum, war ein St\u00e4ndestaat und geistliches Territorium des Heiligen R\u00f6mischen Reiches Deutscher Nation im \u00f6stlichen Westfalen, das sich im Hochmittelalter herausgebildet hat und bis zur Neuzeit 1802\/03 bestand. Es war der weltliche Herrschaftsbereich der F\u00fcrstbisch\u00f6fe von M\u00fcnster. Im Gegensatz dazu steht der gr\u00f6\u00dfere Bereich der kirchlichen Di\u00f6zese, der geistliche Seelsorgebereich des Bistums M\u00fcnster. Seit dem 16. Jahrhundert war das Stift Teil des Niederrheinisch-Westf\u00e4lischen Reichskreises.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Ursprung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Schon im 12. Jahrhundert wurde der Bischof von M\u00fcnster mit Teilen des ehemaligen Herzogtums Sachsen belehnt. Bischof Hermann II. von Katzenelnbogen erhielt die Rechte \u00fcber ein Gebiet, das damals gr\u00f6\u00dfer war als seine kirchliche Di\u00f6zese. Den Kern des sich im Hochmittelalter herausbildenden f\u00fcrstbisch\u00f6flichen Territoriums bildete das Oberstift M\u00fcnster. Es erstreckte sich in seiner Bl\u00fctezeit von Warendorf, der Lippe und der heutigen niederl\u00e4ndischen Grenze rund um die Stadt M\u00fcnster. Ein schmaler Korridor \u00fcber Rheine f\u00fchrte zwischen die Grafschaften Lingen und Bentheim nach Norden, daran schloss sich das Niederstift M\u00fcnster an, ein fast gleich gro\u00dfes Territorium zwischen der heutigen niederl\u00e4ndischen Grenze, Papenburg, Cloppenburg und Damme. Enklaven im F\u00fcrstbistum waren die Grafschaft Steinfurt und das Territorium der Herrschaft Gemen. Die Herrschaft Anholt war das Nachbarland im \u00e4u\u00dfersten Westen. Seit dem 16. Jahrhundert geh\u00f6rte das F\u00fcrstbistum M\u00fcnster zum Niederrheinisch-Westf\u00e4lischen Reichskreis.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Eckdaten<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"has-small-font-size\">14. Jahrhundert: Einf\u00fchrung einer Amtsverfassung im F\u00fcrstbistum<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">1451 kam es zur M\u00fcnsterischen Stiftsfehde, einem Schisma. Ein Bischof war vom Domkapitel, der andere auf Wunsch der B\u00fcrger von M\u00fcnster gew\u00e4hlt worden. Erst als der Kandidat des Domkapitels starb, konnte Papst Kalixt II. eingreifen und Johann von Pfalz-Simmern einsetzen.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">1532: Bischof Franz von Waldeck versuchte vergeblich, im F\u00fcrstbistum die Reformation einzuf\u00fchren und es in ein Erbf\u00fcrstentum umzuwandeln.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">1534\u20131535: Wiedert\u00e4ufer in M\u00fcnster. Der Bischof und alle Katholiken und Lutheraner wurden verjagt. 1535 wurde die Reichsexekution gegen die Stadt M\u00fcnster beschlossen. Bis 1553 verlor sie ihre Selbst\u00e4ndigkeit.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">1629: Die letzten St\u00e4dte des M\u00fcnsterlandes wurden wieder katholisch.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">1648: Westf\u00e4lischer Friede: Friedensschluss von M\u00fcnster und Osnabr\u00fcck<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">1657 bis 1669: M\u00fcnster versuchte vergeblich, sich vom Bischof zu l\u00f6sen.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">1665 bis 1679: Eintritt in den Krieg mit den Niederlanden.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">1764: Schleifung der M\u00fcnsterschen Befestigungsanlagen, Bau des Schlosses (ab 1767).<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">1802: Besetzung des F\u00fcrstbistums durch preu\u00dfische Truppen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">1802 besetzten preu\u00dfische Truppen im Zuge der Napoleonischen Kriege M\u00fcnster. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss wurde das Hochstift als weltliche Herrschaft 1803 definitiv aufgel\u00f6st und die Territorien verschiedenen Reichsf\u00fcrsten \u00fcbergeben. Die im Westen gelegenen \u00c4mter Bocholt und Ahaus wurden den F\u00fcrstenh\u00e4usern Salm-Salm und Salm-Kyrburg zugewiesen, die mit gemeinsamem Regierungssitz in Bocholt das gemeinsame F\u00fcrstentum Salm errichteten. Unter Napoleon geriet das Gebiet des Hochstifts zun\u00e4chst teilweise, schlie\u00dflich ganz an Frankreich. Durch den Wiener Kongress kam das Gebiet des Oberstifts 1815 endg\u00fcltig an Preu\u00dfen, das Niederstift an Hannover und Oldenburg. (Text: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hochstift_M%C3%BCnster\">Wikipedia<\/a>)<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\">\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Geographische Entwicklung<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"has-small-font-size\">1252: Erwerb der Ravensberger Herrschaft (Emsland\/Vechta)<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">1269: Ankauf der Grafschaft Horstmar<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">1316: F\u00fcnf Kirchspiele aus der N\u00e4he von Groningen begeben sich unter den Schutz des Bischofs<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">1310\u20131369: Arrondierung des Herrschaftsgebietes. Ankauf der Lehnsherrschaft Lohn.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">Um 1400: Eroberung der Festen Cloppenburg und Friesoythe im Krieg gegen Tecklenburg.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">1400: Gewinnung des Amtes Bevergern und des Pfandbesitzes von Ahaus<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">1708: Erwerb der Herrschaft Werth<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">In: Westf\u00e4lischer Heimatkalender<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">1953: Das harte Geschlecht. Erinnerungen an ein wenig bekanntes westf\u00e4lisches Siedlungsgebiet im Osten. Von Bruno Giersche (S. 111)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">1954: Flur- und Hofnamen aus der Emslandschaft zwischen Telgte und Warendorf. Von G\u00fcnter Rosenbohm. S. 172<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">1955: Volkstanzgruppen in Tracht (Martha Bringemeier), S. 63<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">1958: Adam und Eva. Die Wahrheit \u00fcber zwei m\u00fcnsterl\u00e4ndische Sonderlinge. Von Theodor Meyer (S. 183)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">1965: Das M\u00fcnsterland 1802 &#8211; 1816. Von Wilhelm Kohl (S. 35)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">1965: Franz\u00f6sische Ausdr\u00fccke im Sandplatt des M\u00fcnsterlandes. Von Wilhelm Elling (S. 104)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">1965: Die Westfalen unter Napoleon 1812 in Ru\u00dfland. Von Franz Overkott (S. 107)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">1965: Aus dem Leben M\u00fcnsterl\u00e4nder Kaufleute zu Anfang des 19. Jahrhunderts. Von Toni Schmedding-Elpers (S. 170)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">1968: Es blieb kein Zaunstaken verschont. Der Drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg im M\u00fcnsterland. Von Heinrich Plagemann (S. 148)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">1972: Die Berkelschiffahrt im 19. Jahrhundert. Von Hermann Terhalle (S. 34)<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir werden nach und nach diese Rubrik f\u00fcllen, und es werden Orte aus dem M\u00fcnsterland hinzukommen. Auch hier werden wir &#8211; wie im Tecklenburger Land &#8211; Seiten \u00fcber die Orte mit Zufallsfunden, genealogischen Quellen und weiteren interessanten Informationen zeigen. Literatur Hans-Peter Boer, Andreas Lechthape: Burgen und Schl\u00f6sser im M\u00fcnsterland. 1. 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